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Offenes WLAN, sicheres Netz

Sicheres WLAN

Offenes WLAN, sicheres Netz

Wie Gemeinden und Werke ihr Gäste-WLAN mit einfachen Mittelnschützen können

Kirchengemeinden, Gästehäuser undOrganisatioen  öffnen ihr WLAN gern fürGäste, Gruppen und Jugendliche. Doch wer Internet anbietet, trägt auchVerantwortung. Ein cloudbasierter DNS-Filter ist ein günstiger erster Schrittzu mehr Sicherheit, ganz ohne neue Hardware.

Von der Störerhaftung zum Gemeinde-WLAN

„Wer andereneinen Internetzugang zur Verfügung stellt, trägt auch Verantwortung dafür.“Dieser Gedanke prägte in Deutschland über viele Jahre die Diskussion um diesogenannte Störerhaftung. Für Kirchengemeinden, Cafés, Hotels und andereEinrichtungen bedeutete das: Wer sein WLAN für Besucherinnen und Besucheröffnete, musste damit rechnen, wegen möglicher Rechtsverletzungen der Nutzendenabgemahnt zu werden.

Um dennocheinen möglichst sicheren und rechtssicheren Internetzugang in BerlinerKirchengebäuden anzubieten, entstand damals in Kooperation mit der EKBO(Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) die digitaleLösung „godspot“. Ein separater Router ermöglichte Gästen den Zugang zumInternet und sollte zugleich die Einrichtung entlasten. Im Jahr 2017 wurde dieStörerhaftung gesetzlich weitgehend abgeschafft. Dadurch verloren solcheInsellösungen einen Teil ihrer ursprünglichen Bedeutung.

Die Verantwortung bleibt

Die damaligeDiskussion macht jedoch ein Problem sichtbar, das für Kirchengemeinden undandere Organisationen bis heute aktuell ist: Wer einen Internetzugangbereitstellt, sollte sich der damit verbundenen Verantwortung bewusst sein.Über das Internet können auf unterschiedlichen Ebenen erhebliche Schädenentstehen. Als christliche Einrichtung möchte man nicht Teil des Problems sein,sondern zu einer verantwortungsvollen und sicheren Nutzung beitragen.

Besonderswichtig wird dieser Anspruch, wenn Gemeinden ihren Internetzugang auch Kindernund Jugendlichen zur Verfügung stellen. Diese schützenswerte Nutzergruppekann bewusst oder unbeabsichtigt auf verstörende oder ungeeignete Inhaltestoßen. Da junge Menschen überwiegend eigene mobile Geräte verwenden, lässtsich kaum kontrollieren, welche Inhalte jede einzelne Person aufruft. Umsowichtiger ist ein technischer Basisschutz, der problematische Angebotemöglichst frühzeitig blockiert.

IT-Sicherheit muss nicht teuer anfangen

Nicht jedeKirchengemeinde verfügt über das Budget oder die technische Infrastruktur füreine umfassende Firewall, also ein eigenes Schutzsystem für das Netzwerk. Dasbedeutet jedoch nicht, dass sie auf zusätzliche Schutzmaßnahmen verzichtenmuss. Ein möglicher Einstieg ist ein cloudbasierter DNS-Sicherheitsdienst.Er lässt sich in nahezu jeder IT-Umgebung einsetzen und benötigt keinezusätzliche Hardware vor Ort.

So funktioniert der Schutz

Das Prinzipsetzt an einer zentralen Stelle der Internetkommunikation an: dem DomainName System (DNS). Bevor ein Gerät eine Internetadresse wiewww.celius-beratung.de aufrufen kann, muss der Domainname in die zugehörigetechnische IP-Adresse übersetzt werden, eine Zahlenfolge wie etwa 192.0.2.1.Ein gewöhnlicher DNS-Dienst beantwortet diese Anfrage, ohne die aufgerufeneWebsite inhaltlich zu bewerten.

EinDNS-Sicherheitsdienst prüft dagegen, ob eine Internetadresse als unerwünschtoder gefährlich eingestuft ist. Falls ja, kann er den Zugriff unterbrechen,bevor eine Verbindung zur Website aufgebaut wird.

Was  ein DNS-Filter leisten kann

•      Jugendschutz:  Kategorien mit  jugendgefährdenden Inhalten werden gesperrt.

•      Schutz  vor Schadsoftware: Bekannte  schädliche Websites und Internetdienste werden blockiert, bevor sie Schaden  anrichten.

•      Schutz  vor Phishing: Betrügerische  Seiten, die ihren Vorbildern täuschend ähnlich sehen, werden gestoppt, bevor  Nutzende ihre Zugangsdaten eingeben.

•      Kein  Gerät nötig: Der  Dienst läuft in der Cloud und wird einmal im Router eingerichtet.

 

Ein sinnvoller erster Baustein

Ein DNS-Filterersetzt keine ganzheitliche IT-Sicherheitsstrategie. Er ist aber ein wirkungsvollerund vergleichsweise günstiger erster Schritt. Gerade Kirchengemeinden undkleinere Organisationen können damit ohne große Investitionen ein zusätzlichesSchutzniveau schaffen, für Mitarbeitende ebenso wie für Gäste, Kinder undJugendliche.

Sie  möchten das in Ihrer Gemeinde umsetzen?

Wenn  Sie an einer konkreten Umsetzung interessiert sind oder weitere Informationen  wünschen, melden Sie sich gerne bei Niels Buchholz: www.celius-beratung.de

 

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